Apotheke  

Online Apotheken liegen voll im Trend

Andere Namen für Versandapotheken: Online Pharmacy, Versandapotheke, Online Apotheke

 
  
 
 
 
 

 
 
Günstige Medikamente

Wo kann der Schnäppchenjäger von heute günstige Medikamente finden? Natürlich im Internet. In Preis Suchmaschinen oder auf anderen Portalen lassen sich gut die Preise der einzelnen Apotheken vergleichen. Am besten sucht man solche Preisvergleiche bei google.de . Aber auch der Vergleich einzelner Versandapotheken kann für den Suchenden durchaus lohnenswert sein.

 

Reimporte Artikel aus der Welt Online

Gute Geschäfte mit Reimport von Medikamenten
Wieder nach Deutschland eingeführte Arzneien sind bei gleicher Qualität bis zu 70 Prozent günstiger. Auch die Kassen sparen. Die Quote liegt in anderen Ländern höher.
Arzneimittel sind in den vergangenen vier Jahren deutlich teurer geworden. Bei einzelnen Medikamenten betrug die Preissteigerung bis zu 160 Prozent. Vor allem Magen-Darm-Präparate, Schmerzmittel und Erkältungsmedikamente kosten heute viel mehr als Ende 2002. "Man kann jedoch Geld sparen, wenn man in der Apotheke gezielt nach Reimporten fragt", sagte Charlotte Henkel von der Verbraucherzentrale Hamburg. Oft gibt es reimportierte Arzneimittel in der Apotheke um bis zu 70 Prozent günstiger als das gleiche, für den deutschen Markt hergestellte Produkt. Reimporte sind Arzneimittel, die in Deutschland produziert wurden, ins Ausland exportiert und dann wieder eingeführt wurden. "Diese Produkte sind Originalprodukte, deren Qualität identisch ist mit der solcher Produkte, die in Deutschland geblieben sind", sagte Oliver Feth, Apotheker in Stade.Die in Trittau bei Hamburg sitzende Emra-Med ist mit einem Jahresumsatz 2006 von rund 350 Millionen Euro und 400 Mitarbeitern der zweitgrößte Arzneimittel-Reimporteur Deutschlands. Kohlpharma aus Merzig ist mit etwa 650 Millionen Euro Umsatz die Nummer eins, Eurim-Pharma aus Piding und AxiCorp Pharma in Bad Homburg liegen auf den Plätzen drei und vier. Das Geschäft der Branche blüht. Emra-Med, seit mehr als 25 Jahren am Markt und mit mehr als 2000 Arzneimitteln im Sortiment, hat in diesem Jahr ein Umsatzplus von 170 Prozent erzielt. Wie kommen die zum Teil erheblichen Preisunterschiede zustande? Deutsche Pharmakonzerne vertreiben ihre Pillen, Salben und Tropfen in verschiedenen Ländern zu unterschiedlichen Preisen. In Griechenland kostet eine 20er-Packung Aspirin 66 Cent, in Frankreich 1,29 Euro und hierzulande 4,97 Euro. Der Grund: Die Gesundheitssysteme der Länder sind finanziell unterschiedlich ausgestattet. Das "reiche" deutsche System gibt mehr her als das "arme" griechische. Um das zu ändern, hat der deutsche Gesetzgeber festgelegt, dass mindestens fünf Prozent der Präparate importiert sein müssen. Durch diese Quote wird das Gesundheitswesen jährlich schon um 240 Millionen Euro entlastet.Allein durch die Mengen günstiger Medikamente, die Emra-Med in den letzten Jahren importiert hat und die von Apotheken verkauft wurden, haben die deutschen Krankenkassen jährlich 100 Millionen Euro Ausgaben gespart. Jörg Tessmer, Geschäftsführer von Emra-Med: "Würden die Apotheken zehn Prozent Importe verkaufen, kämen fast 500 Millionen Euro Einsparungen zusammen." Woanders ist man weiter: In Dänemark etwa liegt der Importanteil bei zwölf Prozent. "2007 wird der Markt für reimportierte Medikamente weiter wachsen", sagte Tessmer. "Die Deutschen sind inzwischen kostenbewusster geworden."

Link: http://www.welt.de/print-welt/article707174/Gute_Geschaefte_mit_Reimport_von_Medikamenten.html